Sehschule

Unser Team der Kindersprechstunde, Sehschule & neuroophthalmologischen Untersuchungen:

Augenärzte am Kröpcke, SehschuleAnnika Thomas: Orthoptistin

Zusammen mit Frau Busse Leiterin der Sehschule. Ausbildung 2011 bis 2014 in den Universitäts-Augenkliniken Münster und Bonn. In der Praxis tätig seit November 2014, verantwortlich für die Untersuchung und Behandlung von Kindern mit Störungen des Binocularsehens einschließlich Schielstellungen und Sehschwäche und in besonderen Fällen von Erwachsenen mit sog. neuroophthalmologischen Problemen. Zuständig auch für die Untersuchung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie).

Im Verbund mit Frau Busse und Frau Wendt Ansprechpartnerin in Fragen der Vorsorgeuntersuchungen und technischer Neuerungen.

 

Tanja Busse: Orthoptistin

Leiterin der Sehschule (Orthoptik) Ausbildung 1999 bis 2002 in den Universitäts-Augenkliniken Köln und Hamburg-Eppendorf, in der Praxis seit 2002, verantwortlich für die Untersuchung und Behandlung von Kindern mit Störungen des Binocularsehens einschließlich Schielstellungen und Sehschwäche und in besonderen Fällen von Erwachsenen mit sog. neuroophthalmologischen Problemen, zuständig auch für die Untersuchung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie).

Frau Busse ist sehr engagiert in Fragen neuerer Methoden (z.B. Caterna-Sehschulung) zur Behandluing von Amblyopien.

 

 

Desiree Wendt: Orthoptistin

Ausbildung von 1993 bis 1996 in der Universitäts-Augenklinik Hamburg-Eppendorff, in der hiesigen Praxis tätig seit 1996. Sie ist mitverantwortlich für die Untersuchung und Behandlung von Kindern mit Störungen des Binocularsehens einschließlich Schielstellungen und Sehschwäche und in besonderen Fällen von Erwachsenen mit sog. neuroophthalmologischen Problemen.

Sie ist ebenfalls zuständig auch für die Untersuchung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie).

 

 

 

Begriffsbestimmung Sehschule

Begriffsbestimmung Sehschule

Unter dem Begriff „Sehschule“ versteht man Einrichtungen in spezialisierten Augenarztpraxen und Kliniken, in denen Orthoptistinnen in Zusammenarbeit mit Augenärzten vor allem bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen Augenbewegungs- störungen, Schielstellungen und Schwachsichtigkeiten untersuchen und behandeln.

Offiziell spricht man von einer Abteilung für Strabologie und Neuroophthalmologie.

Eines der Hauptziele ist die Früherkennung des kindlichen Schielens und ggf. dessen Abklärung und orthoptische Behandlung zur Vermeidung später nicht mehr ausgleichbarer Sehschwächen. Je früher die Behandlung beginnt, umso erfolgreicher können Dauerschäden vermieden werden, denn das Erlernen des Sehens geschieht in den ersten Lebensmonaten und dann in zunehmend abgeschwächter Form bis hin zum 10. Lebensjahr.

Deshalb ist grundsätzlich auch bei ansonsten unauffälligen Kindern neben den U-Untersuchungen beim Kinderarzt im Alter von ca. 1,5 bis 3 Jahren, bei erblich vorbelasteten Kindern (Fehlsichtigkeiten/Schielen etc. bei Eltern und anderen Angehörigen) selbstverständlich auch früher eine spezielle augenärztliche Vorsorgeuntersuchung zu empfehlen. Diese findet idealer Weise in einer Augenarztpraxis mit Sehschulabteilung statt, wie sie unsere Praxis anbietet.

Ein besonderer Schwerpunkt einer Sehschule ist in Zusammenarbeit mit dem Augenarzt die Abklärung möglicher augenärztlicher Ursachen einer Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie) bei Kindern im frühen Schulalter.

Was macht eine Orthoptistin

Das Wort Orthoptistin kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus ortho(s) = gerade und opsis = sehen.

Die Orthoptistin beschäftigt sich also mit dem „Geradesehen“ als Ziel ihrer Tätigkeit. Ihre Aufgabe besteht darin, bei der Erkennung (Diagnose) und der Behandlung (Therapie) von Schielstellungen, der Schwachsichtigkeit (Amblyopie) und des Augenzitterns (Nystagmus) sowie deren Folgen entscheidend mitzuwirken.

Ursache des Schielens

Kindliches Schielen kann bei familiärer Veranlagung, durch Risikofaktoren während der Schwangerschaft und Geburt, bei allgemeiner Schwächung des Körpers z.B. durch entzündliche Grunderkrankungen oder durch das Fehlen einer eigentlich notwendigen Brille auftreten.

Auch organische Veränderungen wie z.B. Linsentrübungen können eine Schielstellung hervorrufen. Das kindliche Schielen kann bereits kurz nach der Geburt, aber auch oftmals erst im Laufe der ersten Lebensjahre auftreten. Die normale Zusammenarbeit beider Augen entwickelt sich in den ersten Lebensmonaten, ist allerdings mindestens bis zum 6. Lebensjahr noch verstärkt störanfällig.

Plötzliches Schielen bei Erwachsenen entsteht z.B. durch Augenmuskellähmungen im Rahmen einer entzündlichen Grunderkrankung oder durch Manifestation eines vorbestehenden sog. latenten Schielens und wird häufig vom Sehen von Doppelbildern begleitet.

Letztendlich nimmt auch die Zahl der Patienten mit belastungsabhängigen Störungen im beidäugigen Sehen zu. Diese sind auf die ständig wachsenden Sehanforderungen z.B. in der Schule oder am Bildschirmarbeitsplatz zurückzuführen und machen sich durch Kopfschmerzen, Lesestörungen, schnelles Ermüden der Augen etc. bemerkbar.