Grauer Star

Grauer Star (lat.: Katarakt) oder krankhafte Linsentrübung.

Beim grauen Star oder Katarakt sieht der Patient durch eine leichte Trübung, die im Laufe der Zeit zu einem immer stärkeren Schleier wird. Dies ist in den meisten Fällen auch mit einer steigenden Blendempfindlichkeit verbunden.

Die Ursache ist die Eintrübung der von Natur aus klaren Linse. Bedingt ist diese Eintrübung durch Stoffwechselveränderungen, die insbesondere im Alter, aber auch bei entsprechenden Krankheiten auftreten können.

In der Augenheilkunde wurden in den vergangenen 20 Jahren immer zuverlässigere Operationsmethoden entwickelt, die heute den grauen Star fast „harmlos“ machen. Bei der sogenannten PHACO-Operation wird die getrübte Linse entfernt und durch eine neue Intraocularlinse (IOL)ersetzt. In vielen Fällen kann diese Operation ambulant durchgeführt werden. Das bedeutet, dass die Operation selbst nur wenige Minuten dauert und der Patient anschließend wieder nach Hause entlassen werden kann.

Den idealen Zeitpunkt für die Operation bestimmt der Patient in Absprache mit seinem Augenarzt mit. Es kommt einerseits auf die Beeinträchtigung des Sehvermögens und andererseits auf die Anforderungen im Beruf oder in der Freizeit an. Alleine in Deutschland werden pro Jahr bereits über 450.000 Katarakt-Operationen durchgeführt. Die Katarakt-OP ist die weltweit häufigste Operation überhaupt.