Augenlaser: Methoden im Überblick

Beim Eingriff selbst werden die Augen zunächst lokal durch Augentropfen mit schmerzlindernder Wirkung betäubt.

Außerdem wird das Auge mittels eines Augenlid-Aufhalters offen gehalten.
Das Bewegen des zu lasernden Auges bzw. des Kopfes sollte unbedingt vermieden werden. Dann kommt der Laser zum Einsatz, wobei hier mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet werden kann. U. a. sind PRK, LASEK, epi-LASIK sowie die LASIK zu nennen.

PRK
Diese Verfahren wird heutzutage in einer modernen Version als Cololing-PRK (CPRK) durchgeführt. Die Abkürzung steht für „Photorefraktive Keratektomie“. Nach dem Zurückschieben des nur 50 µ dicken Epithels (Deckhäutchens) wird durch den Einsatz des Excimerlasers die obere Schicht der Hornhaut so modelliert, dass Normalsichtigkeit entsteht. Nach abschließender Kühlung und Applikation eines entzündungshemmenden Augentropfens wird wie bei allen Methoden zum Schutz der Hornhaut für drei Tage eine therapeutische Kontaktlinse aufgesetzt.

LASEK
LASEK steht für „Laser Epitheliale Karatomileusis“. Bei diesem Verfahren wird das obere Deckhäutchen (Epithel) mit einer speziellen Lösung gelöst und umgeklappt. Dieses wird nach erfolgreichem Einsatz des Excimer-Lasers zur Behandlung der Fehlsichtigkeit auf der oberen Schicht der Hornhaut wieder zurückgelegt und bleibt somit erhalten. Das Auge bzw. das Epithel kann sich nach der Operation schnell regenerieren.

LASIK
LASIK steht für „Laser In Situ Keratomileusis“. Dieses Verfahren zeigt seine Wirkung mehr in den tieferen Schichten der Hornhaut. Voraussetzung ist eine ausreichende Dicke der Hornhaut des Patienten. Es wird ein tieferer Schnitt durch ein sogenanntes Präzisionsmesser erzeugt und der so entstandene Flap (Lamelle) seitlich umgeklappt. Nach dem Augenlasern wird der Flap wieder zurückgelegt. Es kann zu einer dauerhaften Schwächung der Hornhautstabilität kommen.

FEMTO-LASIK
Dieses Verfahren unterscheidet sich hinsichtlich der LASIK durch die Erzeugung des Flap mit Hilfe eines Lasers (Femto-Sekundenlaser) und nicht durch das Mikrokeratom. Somit wird bei der FEMTO-LASIK ausschließlich mit Lasertechnik gearbeitet.
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